Christoph Mülders – Musikalische Vita
Geboren 1965 begann meine musikalische Sozialisation unmittelbar nach meiner Geburt, da in meinem Elternhaus sehr viel Musik gehört wurde – hauptsächlich „klassische“ Musik von Bach und Mozart. Im dritten Schuljahr wurde ich dann mit dem obligatorischen Blockflöten-Unterricht musikalisch erstmals selbst aktiv. Ab dem fünften Schuljahr und nach einem Jahr musikalischem „Elementarunterricht“ an der Musikschule lernte ich dann Klarinette, sang im Schulchor und machte im Schulorchester und einem Bläserquintett erste Ensemble-Erfahrungen – jedenfalls bis zum Abitur, da nun andere Dinge in den Vordergrund rückten: Zivildienst, Ausbildung, Studium, erste Stelle, Hochzeit, Elternschaft. Lediglich die kurze Romanze mit einem Sopransaxophon ist für diese Zeit musikalisch erwähnenswert. Meine Schallplatten- und später CD-Sammlung vergrößerte sich in viele Richtungen, und es ist bis heute so, dass mich die verschiedensten musikalischen Stilrichtungen berühren und begeistern können. Erst 2014 reaktivierte ich die Klarinette für das nachbarschaftliches Kulturprojekt „Kultur vor’m Büdchen“ (Lyrik-Vortrag mit Live-Musik).
Ich erinnerte mich an meine Romanze mit dem Sopransaxophon, erwarb ein Instrument und nahm dies 2015 zum Anlass, Unterricht zu nehmen. Ich verstärkte ein Blasorchester, versuchte mich auch am Altsaxophon und wechselte schließlich zum Baritonsaxophon, dem ich bis heute treu bin. Seit 2019 bin ich Teil des Saxophonquartetts „FOTYG“, mit dem ich seitdem regelmäßig auftrete.
Ich war/bin mit dem Saxophon Teil folgender Projekte:
• Blasorchester „Sinnersblow“
• Duo „Saxenklinik“
• Trio „Global Horns“
2021 erfüllte ich mir einen Jugendtraum und schaffte mir einen traditionellen mitteleuropäischen Dudelsack („Hümmelchen“) an – später noch die große Schwester „Tenor-Hümmelchen“, mit denen ich seitdem regelmäßig an Workshops teilnehme. Hier lernte ich zwei Musiker*innen kennen, mit denen ich seit 2023 als „Les Bons Docteurs“ mehrstimmige, überwiegend traditionelle Bordunmusik spiele.
2023 entdeckte ich die „Handpan“ für mich und begann, (nicht nur) musikalische Entspannungsangebote für Kinder durchzuführen. Einmal von dem Format „Entspannung“ begeistert, war es dann 2024 nur ein kleiner Schritt in die Fortbildung zum Klangtherapeuten, in der ich Lisa Becke kennenlernte. Unsere Idee zu „CHRIZZLI – Sound Poetry“ entstand, und die Dinge nahmen ihren Lauf …